Tomaten stammen ursprünglich aus Süd- und Mittelamerika, wo sie u.a. von den Mayas bereits von ca. 200 v. Chr. bis 700 n. Chr. kultiviert wurden. Als die auch Liebes- oder Goldäpfel genannten Beeren um 1500 nach Europa kamen, wurden sie zunächst nur als Zierpflanzen gezogen. In Deutschland sind sie seit 1900 bekannt, entwickelten sich aber mit der zeit zum beliebtesten Gemüse der Deutschen. Heute gibt es ca. 2500 eingetragene Sorten. Da viele neuere Sorten aber lediglich auf eine gute Transport- und lange Lagerfähigkeit gezüchtet werden und weniger auf den guten Geschmack geachtet wird, erleben besonders historische Sorten wieder einen Aufschwung.
Die Früchte dieser Tomate sind milchig-weiß und wechseln bei längerer Sonneneinstrahlung in ein creme-gelb. Sie schmecken mild-tomatig und haben einen sehr geringen Säuregehalt. Unser Tipp: Weiße Tomatensuppe.
Die noch halbreifen Früchte dieser alten neapolitanischen Sorte werden traditionell im Herbst, noch an ihren Rispen hängend, aufgefädelt und zum Nachreifen an einem kühlen und luftigen Ort gehägt.
Wladowostok ist eine alte, sehr robuste, russische Fleischtomate, die häufig im Freiland auch ohne Dach gute Erträge liefert und nebenher mit ihrem kräftigen Geschmack überzeugen kann.
Eine Flaschentomate mit einer außergewöhnlichen Farbe. Sie ist gelb-orange-rot gestreift und erinnert wirklich an ein kleines Feuer. Und auch ihr fruchtig-süßer Geschmack überzeugt.
Schneidet man diese stark gerippte Fleischtomate in Scheiben, erinnern diese tatsächlich an Zahnräder. Da die Früchte innen fast hohl sind, sind sie perfekt zum Füllen geeignet.
Diese Kirschtomate bildet lange Trauben mit unzähligen kleinen, sehr aromatisch-süßen Früchten aus. Eine robuste und klassische Kirschtomaten-Sorte. Da sie recht wüchsig ist, muss regelmäßig ausgegeizt werden.