Paprika und Chili stammen ursprünglich aus Mittel- und Südamerika und gehören zu der Familie der Nachtschattengewächse. Im alltäglichen Sprachgebrauch wird der Begriff Paprika meist für die milde Gemüsepaprika und der Begriff Chili für die kleinen, scharfen Sorten genutzt. Botanisch gesehen spricht man jedoch bei beiden von der Gattung Paprika. Sie wurden bereits um 7000 v. Chr. als Nutzpflanzen verwendet. Aus Selektionen entstanden dann um 5200 v. Chr. erste Zuchtformen. Heute gibt es weit über 1000 verschiedene Sorten. Die Schärfe, die beim Verzehr der Früchte wahrgenommen wird, verursacht der Stoff Capsaicin. Dieser reizt die Schleimhäute und das Gehirn meldet fälschlicherweise einen Hitze- bzw. Schmerzreiz. Der Gehalt des Stoffes variiert je nach Sorte - Gemüsepaprika, wie z.B. Yolo Wonder enthält fast kein Capsaicin, Habaneros hingegen haben einen Capsaicingehalt von 3%. Wir nutzen eine Skala von 1 bis 10, wobei 1 für eine leichte Schärfe und 10 für höllisch scharf steht. Mehr Infos zum Schärfegrad findet ihr in Kürze in unserem Garten-Lexikon.
Die aus Galizien stammende Sorte bringt Früchte hervor, die sowohl in ihrer Form als auch in ihrer Schärfe uneineitlich sind. Für die gleichnamigen, traditionellen Tapas werden die Chilis in Öl . . .
Diese von den Kanaren stammende Sorte ist sehr ertragreich und bringt eine Vielzahl roter Früchte hervor, die ein deutliches Paprikaaroma und eine gute Schärfe besitzen. Traditionell sind sie Bestandteil . . .
Die rundlichen, roten Früchte, der aus Südafrika stammenden Sorte, sind saftig-frisch und haben eine schöne Schärfe. Sie sind besonders gut zum Füllen und Einlegen geeignet.
Nicht nur ihre grün-weiß-violett panaschierten Blätter machen diese Sorte zu etwas ganz Besonderem, sondern auch die mittelscharfen purpurfarbenden Früchte, die eine feine Paprikanote besitzen.
Die rot ausreifenden apfelförmigen Früchte stammen aus Südamerika, sind dickwandig, fleischig und scharf. Die bis zu 2 Meter hohen Büsche verholzen schnell und werden daher auch „Baum-Chili“ genannt.
Diese karibische Variante der Habanero hat ein tropisch-fruchtig-scharfes Aroma und bildet mit Früchten wie Mango und Papaya eine tolle Geschmacksexplosion. Beim Erhitzen geht das Aroma allerdings . . .
Diese Sorte stammt aus dem mexikanischen Hochland (siehe Name). Ihre 4-8 cm langen Früchte sind süßlich-scharf und werden traditionell zu Salsas verarbeitet.